"BPMM 2016: 3:1-Erfolg gegen Friedrichstadt"

Im Achtelfinale der Berliner Pokal-Mannschaftsmeisterschaft 2016 (BPMM) waren wir Favorit gegen die vorwiegend aus Stadtliga-Spielern gebildete Mannschaft von Friedrichstadt.


Autor: Manfred Lenhardt


1

SV Berlin-Friedrichstadt

1658

1–3

SC Weisse Dame

2026

1

Türschmann,Steffen

1964

0–1

Heerde,Thomas

1955

2

Brauße,Erik

1126

0–1

Lenhardt,Manfred

2101

3

Astoreka,Inaki

1808

½–½

Kather,Yannick

2006

4

Grassi,Fabrizio

1732

½–½

Mahn,Franko

2040



Die Friedrichstädter schlugen sich wacker, nur an Brett 2 war der Unterschied zu groß. Letztlich hing es an Brett 1: Wäre die Partie gekippt, wären wir bei einem 2:2 wegen der schlechteren Berliner Wertung draußen gewesen.

Zur Chronologie des Geschehens:
Wie erwartet, sah sich Thomas an Brett 1 mit dem schnellen Spiel seines Gegners konfrontiert. Es entwickelte sich eine komplexe Partie, bei der Thomas mit Weiß den schwarzfeldrigen Verteidigungsläufer seines Gegners tauschte und seinen eigenen Läufer auf c3 platzierte. Würde sich später die Diagonale a1-h8 öffnen, könnten Mattbilder auf g7 und h8 drohen. Schwarz setzte dagegen auf den dynamischen Vormarsch seines Bauernduos e5/f5. Thomas konnte den Vormarsch der Bauern stoppen und diese festlegen. Dann tauchten die skizzierten Mattbilder auf. Thomas gewann zunächst die Qualität und mit Dame, Läufer und Springer konnte er den schwarzen König spielentscheidend nach h4 treiben und mit Lf6 die schwarze Dame auf g5 fesseln und erobern.

Wenige Minuten später gewann Manfred. Im Mittelspiel hatte er einen Bauern gewonnen und diesen sicher verwertet. Dadurch war bei einem 2:2 durch die bessere Berliner Wertung bereits das Weiterkommen gesichert.

Bei Franko blieb es bis ins Endspiel ausgeglichen. Bei knapper Zeit gab er remis. Er hätte durchaus weiterspielen können. Sein König hatte aktivere Möglichkeiten und ein Angriff auf die schwarzen Damenflügelbauern war durchaus drin.

Yannick verpasste ebenfalls den vollen Punkt. Er stand deutlich aktiver und hätte nach Abschließen des Zentrums Bauernhebel auf beiden Seiten nutzen können. Als er dies verpasste und am Damenflügel durchbrach, öffnete der Gegner das Zentrum, gewann die Qualität und gab – angesichts von Yannicks freiem c-Bauern – ein Dauerschach.

Somit siegten wir 3:1 und spielen am Sonntag, den 22.05. im Viertelfinale gegen Zitadelle Spandau. Im letzten Jahr gewannen diese das Duell im Achtelfinale mit 2,5:1,5. Gelingt uns diesmal die Revanche?

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